Warum gibt es eine Reformationsbewegung der Siebenten-Tags-Adventisten?

Rund zwei Jahrtausende nach der Grundlegung des Christentums, können wir heute auf eine erstaunliche Verbreitungsgeschichte der christlichen Lehre zurückblicken. Das Christentum ist weiterhin die zahlenmäßig bedeutendste Weltreligion, der ungefähr ein Drittel aller Menschen auf der Welt angehören. Innerhalb des Christentums entstanden jedoch eine Vielzahl an Gruppierungen bzw. Strömungen aufgrund unterschiedlicher Motive. Wir erleben heute eine überwiegend stark zersplitterte Christenheit. Auch die Adventisten sind nicht ausschließlich in einer einzigen Gemeinschaft organisiert. Warum ist das so? Wie ist es nachzuvollziehen, dass wir von Jesu Gebet „damit sie alle eins seien“ (Johannes 17,21) so weit entfernt sind? Wir möchten im folgenden PDF-Dokument mehr Licht auf diese wichtigen Fragen werfen, um dabei uns selbst, unseren Auftrag und weiteren Glaubensweg besser zu erkennen.

Innerhalb des Christentums entstanden jedoch eine Vielzahl an Gruppierungen bzw. Strömungen aufgrund unterschiedlicher Motive. Wir erleben heute eine überwiegend stark zersplitterte Christenheit. Auch die Adventisten sind nicht ausschließlich in einer einzigen Gemeinschaft organisiert. Warum ist das so? Wie ist es nachzuvollziehen, dass wir von Jesu Gebet „damit sie alle eins seien“ Johannes 17,21 so weit entfernt sind? Wir möchten im folgenden PDF-Dokument mehr Licht auf diese wichtigen Fragen werfen, um dabei uns selbst, unseren Auftrag und weiteren Glaubensweg besser zu erkennen.

Die biblische und Kirchengeschichte ist gekennzeicht durch ein Auf und Ab von Abfall und Reformation. Das setzt sich fort bis zur siebenten Periode, der Gemeinde Laodicea. Mit ihr kommen wir in unsere Tage und unsere Erfahrungen. Weil der alte Spruch „Irren ist menschlich“ auf uns alle zutrifft, wird unser ewiges Schicksal davon abhängen, wie wir mit unserer Geschichte und unseren Fehlern umgehen.

Tief bewegt erlebten wir 2012 die Legung eines Stolpersteins für unseren Glaubensbruder Johann Hanselmann in Halle/ Saale vor dem Eingang zur Versammlungsstätte der STA-Gemeinde. Johann Hanselmann war Prediger unserer Reformgemeinde und starb als Märtyrer in der NS-Zeit. Sein Werk der Glaubenstreue unter schwersten Bedingungen folgt ihm nach bis vor das Tor der STA-Gemeinde. Adventisten und Reformadventisten legten gemeinsam Blumen am Stolperstein nieder.

Die STA-Gemeinde in Halle/Saale hat Platz gemacht für einen Stolperstein – ein grauer Pflasterstein musste weichen. Vielleicht der Stein des Vergessens und der Gleichgültigkeit? Nun steht das Wort „Reform“ vor der Tür. Das hat Symbolkraft. Es ist eine Verbindung zwischen uns geschaffen, die uns geschwisterlich einander näher gebracht hat. Dafür sind wir dankbar.

Im Buch Maranatha von E.G. White lesen wir auf S. 50:

„Wir haben in all unseren Gemeinden eine gründliche Reformation nötig. Die bekehrende Kraft Gottes muss in die Gemeinde hineinkommen.“

Philipper 4,8 ruft uns auf:

„Was wahrhaftig ist, was ehrbar, was gerecht – darauf seid bedacht!“

 

Es ist unser Wunsch, die Vergangenheit Gott zu bringen, Ihm zu danken und zur Prüfung und Korrektur bereit zu sein, wo wir schuldig wurden und falsche Wege gingen. In Jeremia 6,18 lesen wir:

„So spricht der Herr: Tretet hin an die Wege und schauet und fragt nach den Wegen der Vorzeit, welches der gute Weg sei, und wandelt darin, so werdet ihr Ruhe finden für Eure Seele! …“

Als Adventisten haben wir alle eine gemeinsame Geschichte und sollten auch eine umfassende Übereinstimmung in Glaubensfragen haben. Es gibt jedoch historische Ereignisse, die zur Bildung unterschiedlicher Auffassungen innerhalb des Adventvolkes bezüglich grundlegender Glaubensfragen führten.

Den Lesern wünschen wir eine objektive Prüfung der Argumente und uns allen die Kraft, die Lehren der ursprünglichen Adventbotschaft im Leben zu verwirklichen.

Die Geschwister der Internationalen Missionsgesellschaft der Siebenten-Tags-Adventisten Reformationsbewegung, Deutsche Union

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